LEXIKON PRESSERECHT


Objektivität


Redaktionelle Inhalte und Werbung dürfen in den Medien nicht vermischt werden. Dieses Verbot ist in allen Landespressegesetzen zu finden, die auf diese Weise die Objektivität der Berichterstattung gewährleisten. Bei einer Vermischung von Inhalten ist diese Objektivität schließlich gefährdet, da Medien in der Regel auf die Einnahmen durch Werbung angewiesen sind und bei der Integration in redaktionelle Inhalte mehr Geld von ihren Anzeigenkunden verlangen könnten. Der Grund dafür ist einfach: Redaktionelle Inhalte werden von den Mediennutzern nicht als Werbung wahrgenommen, sondern als Aussage oder sogar als Empfehlung der Redaktion, die ein deutlich größeres Vertrauen genießt. Ohne eine spezielle Kennzeichnung ist eine derartige redaktionelle Werbung jedoch strikt verboten.


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