REGIERUNGSCHEF


Wahl des Ministerpräsidenten


Der Ministerpräsident wird durch das Parlament gewählt. Das heißt, die Landesparlamente bestimmen einen Ministerpräsidenten.

Die Bundesländer sind in Deutschland eigenständig und besitzen ein parlamentarisches Regierungssystem. Die Position des Landesvorsitzenden hat in den meisten Flächenstaaten der Ministerpräsident inne. Präsident des Senats lautet die Bezeichnung in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg. In Berlin wird der Regierungschef „Regierender Bürgermeister" genannt.

Das Landesparlament wählt in geheimer Abstimmung. Dabei findet die Wahl immer für eine Wahlperiode statt. Der Regierungschef darf die Minister des Kabinetts bzw. der Senatoren (in den Stadtstaaten) bestimmen. In einigen Bundesländern muss das Kabinett allerdings vom Landtag bestätigt werden. Der Ministerpräsident bestimmt die Leitlinien der Arbeit der Regierung. Außerdem vertritt er sein Land im Bundesrat und hat dabei die Möglichkeit, direkten Einfluss auf die Bundespolitik Deutschland zu nehmen.

Auf Bundesebene entspricht dem Amt des Ministerpräsidenten das Amt des Bundeskanzlers.


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