VERWALTUNGSGERICHT


Geschichte


Zu den Vorgängern der heute bekannten Verwaltungsgerichte gehörte das aus dem Jahr 1875 stammende Preußische Oberverwaltungsgericht, das in Zeiten des Deutschen Reichs als oberste Instanz die kommunale und staatliche Verwaltung Preußens überwachte. Unter dem Einfluss des Nationalsozialismus kamen die Kompetenzen unabhängiger Gerichte hingegen fast vollständig zum Erliegen.

Hamburg war im Jahr 1921 das erste Land, das ein Verwaltungsgericht und ein Oberverwaltungsgericht nach der Weimarer Reichsverfassung errichtet hat. Die übrigen Länder handelten in diesem Bereich eher zögerlich. Erst seit 1933 gibt es beispielsweise in Bremen ein Oberverwaltungsgericht. Die überholte Verwaltungsgerichtsbarkeit wurde im Jahr 1944 abgeschafft.

Erst mit dem Grundgesetz wurde die unabhängige und dreistufige Verwaltungsgerichtsbarkeit eingerichtet, was durch die im Jahr 1960 in Kraft getretene Verwaltungsgerichtsordnung untermauert wurde.


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