OBERLANDESGERICHT UND KAMMERGERICHT


Geschichte


In Deutschland wurden die Oberlandesgerichte durch das Gerichtsverfassungsgesetz aus dem Jahr 1877 eingerichtet. Preußen verfügte sogar schon vor 1808 über Oberlandesgerichte, die in ihrer Funktion als oberste Provinzialgerichte zwischen 1723 und 1808 als Regierung bezeichnet wurden.

Aus historischer Sicht waren Oberlandesgerichte im Partikularismus die Gerichtshöfe von den Landesherren, die über eine letztinstanzliche Entscheidungsbefugnis verfügten und nicht unter der Kontrolle des Reichskammergerichts lagen.


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