BUNDESARBEITSGERICHT


Geschichte


Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Bereich der Arbeitsgerichtsbarkeit von der ordentlichen Gerichtsbarkeit getrennt. Verankert wurde diese Trennung im Grundgesetz (GG) von 1949, wonach der Arbeitsgerichtsbarkeit eine Eigenständigkeit im Rechtssystem zugestanden wurde, wozu naturgemäß auch ein eigener oberster Gerichtshof gehört.  

Die Umsetzung der Vorgaben erfolgte mit dem 1953 in Kraft gesetzten Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) und der im April 1954 vollzogenen Einrichtung des ersten Bundesarbeitsgerichts in Kassel.

Im Rahmen der deutschen Einheit wurde im Mai 1992 durch die Unabhängige Föderalismuskommission beschlossen, den Sitz des Bundesarbeitsgerichts nach Thüringen zu verlegen. Im Jahr 1993 wurde Erfurt als Landeshauptstadt für den künftigen Gerichtssitz auserkoren. Der Umzug von Kassel in das ehemalige Hornwerk der Zitadelle Petersberg in Erfurt erfolgte im Jahr 1999. Eingeweiht wurde das Dienstgebäude des Bundesarbeitsgerichts am 26.01.2000 durch Johannes Rau.


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