RAT DER EUROPÄISCHEN UNION


Geschichte


Mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) beginnt auch die Geschichte des Rates der Europäischen Union, der 1952 erstmals als "Besonderer Ministerrat" tagte. Als sich die EGKS 1958 mit der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EAG oder EURATOM) vereinigte, wurde das Organ zum "Rat der EWG".

1987 definierte die Einheitliche Europäische Akte die enge Zusammenarbeit des Ministerrates und des Parlaments bei der Gesetzgebung, gleichzeitig wurde die Abstimmung mit qualifizierter Mehrheit eingeführt.

Mit dem Vertrag von Lissabon 2009 wurde für 2014 die Änderung von der qualifizierten auf die doppelte Mehrheit beschlossen. Außerdem wurden der Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament zu gleichberechtigten Gesetzgebungsorganen ernannt.


Zurück zu Rat der Europäischen Union.