BUNDESRECHNUNGSHOF


Geschichte


Die General-Rechen-Kammer wurde durch König Friedrich Wilhelm I. im Jahr 1714 einberufen. Hier ist der Ursprung des heutigen Bundesrechnungshofs zu sehen. Sitz des ersten Prüfungsorgans war in Berlin, später siedelte man nach Potsdam über. Der Staatshaushalt ließ seine Rechnungen hier überprüfen. Außerdem wurden Gutachten und Vorschläge für Verwaltungsreformen vorgelegt. Ab dem Jahr 1868 bestanden die Aufgaben zusätzlich aus der Rechnungsprüfung. Die Preußische Oberrechnungskammer war der Rechnungshof des Deutschen Reiches geworden. Sie bestand bis 1945 und nahm ihre Kontrollfunktionen wahr. Im Jahr 1948 wurde der Rechnungshof im vereinigten Wirtschaftsgebiet in Frankfurt am Main eingerichtet. Dies ist der direkte Vorläufer des heutigen Bundesrechnungshofs. Der Bundesrechnungshof wurde 1950 in Frankfurt am Main ins Leben gerufen.

Im Jahr 1998 wurden neun Prüfungsämter eingerichtet, damit die externe Finanzkontrolle noch effektiver möglich wurde. Die bis dahin unterhaltenen Vorprüfungsstellen des Bundes wurden allerdings aufgelöst. Seit 2013 gibt es nur noch sieben Prüfungsämter, die Ämter in Köln und Magdeburg wurden aufgelöst.

Zum 1. Juli 2000 wurde der Sitz des Bundesrechnungshofs nach Bonn verlegt. Die Außenstelle Potsdam wird allerdings immer noch unterhalten. Sie befindet sich im Gebäude des ehemaligen Rechnungshofes, der zu Zeiten des Deutschen Reiches tätig war.


Zurück zu Bundesrechnungshof.