BUNDESPRÄSIDENT UND BUNDESPRÄSIDIALAMT


Wahl des Bundespräsidenten


Die Bundesversammlung ist für die Wahl des Bundespräsidenten zuständig. Diese wird durch den Präsidenten des Deutschen Bundestags einberufen. Der Deutsche Bundestag bereitet die Versammlung vor und führt sie durch. Außerdem werden nötige Nachbereitungen durch den Bundestag vorgenommen. Die Bundesversammlung selbst setzt sich aus den Mitgliedern des Bundestags sowie aus Mitgliedern der Volksvertretungen der einzelnen Bundesländer zusammen. Die Mitglieder der Volksvertretungen müssen in gleicher Anzahl wie die Mitglieder des Bundestags vorhanden sein. Die Bundesversammlung tritt nur zusammen, um den Bundespräsidenten zu wählen. Eine andere Funktion besitzt sie nicht. Das Grundgesetz regelt die Wahl über das "Gesetz über die Wahl des Bundespräsidenten".

Wer als Bundespräsident kandidieren möchte, muss die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Außerdem muss er das Wahlrecht zum Bundestag innehaben sowie mindestens 40 Jahre alt sein. Eine Amtszeit dauert immer fünf Jahre. Anschließend darf der Bundespräsident noch einmal wiedergewählt werden. Der Bundespräsident darf kein Mitglied der Regierung des Bundes oder eines Bundeslandes sein. Außerdem darf er keiner gesetzgebenden Körperschaft angehören. Er darf kein besoldetes Amt, keinen Beruf und kein Gewerbe ausüben. Ebenfalls untersagt ist die Mitgliedschaft in einem Aufsichtsrat eines Unternehmens, welches auf Erwerb ausgerichtet ist.

Tritt der neue Bundespräsident sein Amt an, so muss er einen Amtseid vor den Mitgliedern von Bundestag und Bundesrat leisten.


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