BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT UND ENTWICKLUNG


Aufgaben


Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung verfolgt das Ziel, dass alle Menschen selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihr Leben gestalten können. Dies soll durch die Entwicklungszusammenarbeit möglich werden. Vor allem die Bereiche Bildung, ländliche Entwicklung, Gesundheit und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung stehen im Fokus des BMZ. Insgesamt geht es um sechs Schwerpunkte. Der erste Punkt bezieht sich auf die Bekämpfung der Armut. Es sollen Entwicklungsziele erreicht werden, mit denen die Verminderung der weltweiten Armut erreicht werden kann. Hier geht es nicht nur um die finanzielle Armut, sondern auch um die Bekämpfung der Bildungsarmut.

Der zweite Schwerpunkt bezieht sich auf Strukturdefizite. Dafür arbeitet Deutschland mit Partnerländern auf der ganzen Welt zusammen. Agrarexportsubventionen sollen abgebaut werden. Außerdem soll die gesamte Entwicklung kohärenter werden. Die Entwicklungspolitik wird als globale Strukturpolitik angesehen, bei der öffentliche Güter wie Umweltressourcen, Sicherheit und Klimaschutz gefördert werden.

Das BMZ zielt auf die Stärkung der Zivilgesellschaft sowie höheres Engagement derselben ab. Außerdem soll sich die Wirtschaft stärker in der Entwicklungspolitik engagieren. Eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung geht immer mit einer Stärkung des Wirtschaftsengagements einher. Eine verantwortungsvolle Führung von Unternehmen sowie die Entwicklung von Partnerschaften innerhalb der Wirtschaft sollen erreicht werden. Um dorthin zu gelangen, werden Mikrofinanzkredite gefördert.

Der fünfte Schwerpunkt des BMZ bezieht sich auf die Entwicklungszusammenarbeit innerhalb Deutschlands. Die Effizienz der bisherigen Entwicklungszusammenarbeit soll gesteigert werden.

Der letzte Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands. Denn eine erfolgreiche Entwicklungspolitik kann nur mit der Hilfe der Einwohner vonstattengehen. Vor allem die Informations- und Bildungsarbeit soll gestärkt werden.

Grundsätzlich wird die Konzeptionierung der Entwicklungszusammenarbeit durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Demokratische Prinzipien werden dabei umgesetzt, außerdem müssen natürlich die Menschenrechte in den jeweiligen Partnerländern berücksichtigt werden. Das BMZ steuert die deutschen Anteile an der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und der hier tätigen Organisationen wie zum Beispiel der Weltbank oder des Europäischen Entwicklungsfonds.


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